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Angeln lernen! Die 6 wichtigsten Schritte zum Fangerfolg im Urlaub!

Aktualisiert: 13. Juni 2023

Wenn Du Deinen aktiven Outdoor-Urlaub z.B. auf dem Kanu oder mit Rucksack verbringst, können selbst gefangene Fische eine wertvolle Ergänzung auf dem Speiseplan sein.

In diesem Artikel erfährst Du die 6 wichtigsten Schritte, um ein fremdes Gewässer erfolgreich zu befischen!

An einem konkreten Beispiel beschreibe ich, wie ich genau vorgehe. Dieses Beispiel ist kursiv geschrieben.

  1. Kläre die rechtlichen Gegebenheiten. Wo darfst Du angeln, wie und unter welchen Voraussetzungen. Gibt es Schonzeiten, Gewässersperrungen und welche Berechtigungsschein benötigst Du. Dies lässt sich gut recherchieren.

  2. In welchem Gewässer(n) willst Du angeln? Informiere Dich über Strömung, Fließrichtung, Tiefe, Uferbeschaffenheit, Pflanzenbestände am Ufer, Gewässerart u. ä.

  3. Welche Fische sind in diesem Gewässer? Dies lässt sich meist gut im Internet recherchieren. Es gibt bereits zahlreiche Datenbanken, aber auch die Bildersuche kann da sehr hilfreich sein. Auch Forenbeiträge oder Reviews sind informativ.

  4. Welche Methode ist für diese Fische geeignet? Abhängig von Deiner Urlaubsart kommen nur einige Angelmethoden in Frage. Wenn ich mit Auto unterwegs bin kann ich anderes Angelgerät mit führen als mit dem Kanu oder beim Rucksack-Trekking.

  5. Wo? Welche Stellen sind für die gewählte Angelmethode und Zielfische geeignet? Fische halten sich jahreszeitabhängig und Artenabhängig in unterschiedlichen Gewässerregionen auf. Auch ihre Jagd bzw. Fressgewohnheiten sind unterschiedlich. Finde die Schnittmenge zwischen Fischarten, Angelmethode und Deiner Reiseart heraus und spezialisiere Dich drauf.

  6. Lerne diese Methode? Um erfolgreich zu angeln ist es wichtig, die gewählte(n) Methode(n) zu beherrschen. Es kommt auf die Details an. Eine Angel kann jeder halten. Fische fangen ist eine Sache der Details wie Köderführung, den richtigen Köder für den aktuellen Angelplatz zu wählen.

Die Methode kannst Du auch sehr gut in einem meiner Angel-Kurse oder 1:1 Training erlernen. Klicke dazu auf meine Angebote. Als Newsletter Abonnent bekommst immer wieder attraktive Rabatte.



Und nun geht es in die Details.

In den folgenden Abschnitten kannst Du die genannten sechs Punkte an einem sehr realistischem Beispiel erlernen.


Als Beispiel nehme ich einen See in Schweden, auf welchem ich eine Trekkingtour mit dem Kanu plane. An diesem Beispiel erkläre ich das konkrete Vorgehen. Dieses Beispiel ist jeweils kursiv geschrieben.

Kapitaler Hecht

1. Rechtliche Grundlagen

Informiere Dich in dem Land, in welchem Du angeln möchtest, über die rechtlichen Grundlagen.

Es geht hierbei um folgende Punkte:

  • Schonzeiten (Gibt es fast überall)

  • Mindestmaße (Gibt es fast überall)

  • Ggf. Köderbeschränkungen (Keine Würmer, Maden oder Kunstköderschonzeiten)

  • Ggf. notwendige Angelprüfung (Meines Wissens nur in Deutschland notwendig)

  • Erlaubnisschein für das Gewässer (Fast überall notwendig)

Stand meines Wissens ist Deutschland das einzige Land, in welchem Du eine Angelprüfung ablegen haben musst. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Aktuell (2022) kann man z. B. in Mecklenburg-Vorpommern einen befristeten Touristen-Fischereischein erwerben. Auch in Brandenburg gibt es eine solche, ähnliche Regelung. Für einen Urlaub mit dem Kanu würde dies also ausreichen.


Zusätzlich zur in Deutschland bestandenen Prüfung (Fischereischein) benötigst Du eine Erlaubniskarte für das Gewässer, in welchem Du angeln möchtest. Oft kann diese bereits Online erworben werden.

Es gibt meistens Tages, Wochen, Monats oder Jahreskarten. Je nach Land muss dafür auch in einen Verein eingetreten werden.

Dies ist jedoch in den unterschiedlichen Ländern Europas vollkommen unterschiedlich geregelt und oft auch vollkommen problemlos möglich. Oftmals geschieht dies schon automatisch mit dem Kauf einer digitalen Gewässererlaubnis im Internet.

Auch gibt es manchmal schon sehr innovative Möglichkeiten sich eine Gewässerkarte z. B. per SMS direkt am Gewässer zu buchen (Schweden) oder am Bankautomaten (Portugal). In Spanien und Frankreich kann man sich fast alle Erlaubnisschein im Internet vorab kaufen und ausdrucken.


Das Alter des Anglers ist meistens nur unter 18 Jahren relevant. So kann die Anzahl der erlaubten Angeln variieren, aber auch die Angelmethoden oder ob eine erwachsene Person mit Prüfung dabei sein muss. (In Deutschland)

Insgesamt kann man sagen, dass das Angeln außerhalb Deutschland größtenteils einfacher geregelt ist, aber in der praktischen Umsetzung nicht weniger kompliziert. Dies liegt an den oft unterschiedlichsten Regelungen, welche teilweise von Gewässer zu Gewässer variieren.


Ein großes Problem ist oft vor Ort. Das Gewässer, vor dem Du stehst, muss dem Namen auf der Erlaubniskarte zugeordnet werden. Diese sind nur selten beschildert und wenn, dann muss man auch noch am Schild vorbeilaufen. Am Besten geht dies in dem man in einem Angelgeschäft nachfragt.

Positiv ist, dass die Menschen bei einer Kontrolle erfahrungsgemäß freundlich und wohlwollend sind. Es also gerade als Fremder selten zu ernsthafte Konsequenzen kommt.


Im Meer ist das Angeln oftmals auch ohne Angelkarte erlaubt. Aber informiere Dich auch hier am besten vor Ort in einem Angelgeschäft.


Am Beispiel:

In Schweden benötige ich KEINE Angelprüfung! Es reicht ein Erlaubnisschein. In diesem Beispiel habe ich mich für das Gewässer "Notudden" in Nordschweden entschieden. Er liegt in der Region "Norrbotten" und gehört in das Stadtgebiet von Jokkmokk. Ausgangspunkt ist der Campingplatz "Artic Camp" vor Ort, dort wo das rote Kreuz ist. Im Jahr 2022 war das angeln für Touristen in diesem Gewässer frei. Es bedurfte also keines Erlaubnisscheines.

Die Kartenquelle für ganz Schweden ist: Quelle: https://minkarta.lantmateriet.se/


2.) In welchem Gewässer(n) willst Du angeln?

Bevor es losgehen kann, ist es wichtig, dass Du nicht einfach drauf los angelst. Das ist wenig erfolgreich und außer Zufallsfängen wirst Du wohl nichts erbeuten.

Daher:

Schaue Dir am besten im Internet z. B. bei Google Earth erst einmal an, welche Gewässer Du befischen möchtest. Diese Satellitenansichten sind auch für Punkt 4 sehr hilfreich. Du kannst Dir dies also als Screenshot speichern oder ausdrucken.

Mit der Fotofunktion kannst Du Dir auch schon einen echten Eindruck von dem Gewässer machen. Oft gibt es bereits Bilder dazu im Netz zu finden. Du kannst auch anhand des Gewässernamen danach im Web suchen.

Ist es ein See, ein Bach oder ein Fluss? Oder am Meer? Ist es Strand oder felsige Küste?

Angelst Du vom Ufer oder vom Kanu oder Motorboot aus?


Versuche Dir ein möglichst genaues Bild von dem Gewässer zu machen, in welchem Du angeln möchtest.

Ist das Ufer zugänglich? Wenn ja, wo und wie?

Wie tief ist das Gewässer? Gibt es bereits Tiefenkarten zu finden? Falls nein, wie weit helfen mir Satellitenbilder weiter?


3.) Welche Fische sind in diesem Gewässer?

Heutzutage ist es dank der weltweiten Vernetzung fast immer möglich, erfolgreich zu recherchieren.

Suche also im Netz nach diesem Gewässer und finde heraus, welche Fischarten hier anzutreffen sind.

Teilweise gibt es öffentliche Gewässerbeschreibungen von Vereinen, Internetplattformen oder sogar amtliche Seiten.


Am Beispiel:

In meinem Beispiel des Gewässers NOTUDDEN habe ich eine Datenbank für ganz Schweden gefunden. Hier kann man für sehr viele Gewässer die bekannten Fischarten recherchieren.

Die Webseite dazu ist: https://www.svt.se/datajournalistik/finns-i-sjon/


Im Gewässer Notudden wurden zuletzt 1996 folgende Fischarten bestätigt: Öring, Harr, Abborre, Gädda, Sik (Forelle, Äsche, Barsch, Hecht und Felchen)


4.) Welche Methode ist für diese Fische geeignet?

Sobald die Fischarten, auf die Du angeln möchtest, ermittelt wurden, kannst Du den Blick auf die Angelmethode richten.

Hier sind auch folgende Fragen hilfreich:

a) Bist Du zu Fuß unterwegs, mit dem Kanu / Boot oder hast Du einen festen Standort?

b) Möchtest Du aktiv oder passiv angeln.


Aktiv ist z. B. das dauerhafte werfen mit einer Spinnrute und verschiedenen Kunstködern auf Forelle, Barsch, Hecht o. ä.

Passiv wäre z. B. eine Grundangel, Legeschnüre oder eine Wurfschnur an einer Haspel auszulegen und dann zu warten, bis ein Fisch an den Naturköder beißt.

Des Weiteren solltest Du recherchieren, welche der gefundenen Fischarten mit Deinen Gegebenheiten aus a & b korrelieren.

Dies hängt konkret davon ab, in welchen Tiefen und Gewässerregionen (Flachwasser, Tiefwasser, am Boden, im Freiwasser u. s. w.) sich die Fische bevorzugt aufhalten und ob Du von Deinem Standort (Kanu, Ufer) da hinkommst. Beispielsweise kannst Du beim Rucksack-Trekking an der Küste keine 200 Meter vor der Küste liegende Muschelbänke anwerfen.


Aber zurück zum Beispiel:

Ich bin ja mit dem Kanu in Schweden unterwegs und kann hier mit der Spinnrute am besten angeln. Auch Schleppangeln wäre möglich. Das heißt, einen Köder hinter dem Kanu herziehen.


Ein Blick zu den Eigenschaften der oben recherchierten Fischarten:

Forelle: In den Bächen sehr scheu. In den Seen ebenfalls. Steht gerne in Ufernähe hinter und zwischen Steinen. Gute Köder Spinner, sehr kleine Wobbler in Bachforellenoptik. Sichtjäger.

Aber auch mit der Fliege, Nymphe oder Streamer zu fangen. Ebenfalls mit Naturködern (Insekten), welche sich in Ufernähe aufhalten.

Äsche: Steht gerne an Strömungskanten (Das ist die Grenze zwischen fließendem und ruhigem Wasser) von Brücken und Stromschnellen. Gute Köder sind Spinner, Nymphen un kleine Wobbler.

Barsch: Steht gerne an Schilfkanten, Binsengürteln und zwischen Steinen. Gute Köder Spinner, Wobbler, Twister, kleine Gummifische. Auch Naturköder wie Würmer, größere Insekten und kleine Köderfische sind sehr gut geeignet.

Hecht: Steht gerne an Schilfkanten, zwischen Hindernissen wie Bäumen usw. unter Wasser. Lauerjäger. Gute Köder Blinker, große Spinner, Wobbler, Gummifische. Hat sehr scharfe Zähne und kann normale Schnüre leicht durchbeißen, was zu Materialverlust führt.

Felchen: Stehen gerne im Freiwasser in Schwärmen in unterschiedlichen Tiefen. Ohne genaue Gewässerkenntnisse meist sehr schwer zu fangen. Gute Köder sind Hegene, Nymphe


Da ich mit dem Kanu unterwegs bin, ist eine kurze Spinnrute mit Kunstködern wohl die beste Wahl. Diese kann ich zum Werfen, aber auch zum Schleppen verwenden.

Andere Optionen abends stationär zu fischen oder auch mal mit der Dropshot Methode in die Gewässertiefe zu gehen bleiben bestehen.

5.) Wo? Welche Stellen sind für die Methode und Zielfische geeignet?

Grundsätzlich ist das Verständnis der Nahrungskette in einem Gewässer sehr wichtig, aber nicht alleine entscheidend. Auch Ruhebereiche von Friedfischen bzw. Orte an denen kleine Fische oft hilflos sind, können sehr erfolgreich sein. Dies ist z. B. an Strömungskanten der Fall.


Als Faustregel: Dort wo sich kleine Fische aufhalten, lauern auch die Aasfresser und Jäger.


Die Nahrungskette beginnt mit dem Plankton. Also den kleinen schwebenden Algen und Kleinstlebewesen wie Flohkrebse u.ä.. Diese leben gerne dort, wo es warm und flach ist.

Dieses Plankton ist die Nahrung für die Kleinfische, welche sich dort gerne dicht am Boden zwischen den Steinen, im Schilf und Kraut aufhalten.

Entlang dieser Bereiche jagen die Räuber auf ihre jeweils spezifische Art. Der Barsch jagt meist in Schwärmen und ist ständig unterwegs.

Der Hecht lauert bewegungslos im Schatten und schlägt dann zu.

Die Forelle jagt überwiegend wie der Hecht und lauert gerne im Strömungs- und Sonnenschatten hinter großen Steinen oder im Gehölz.


Fast alle Raubfische lieben Strukturen wie Steine, Pflanzenbestände und abgestorbene Bäume unter Wasser. Also Bereiche, in welchem sich kleine Fische, Insekten und andere Nahrung aufhalten. Barsch, Hecht und Forelle sind solche Raubfische. Friedfische suchen hingegen gerne Schutz vor Raubfischen und lieben größtenteils auch wärmeres Wasser.

Auf dem Bild lauert ein Hecht im Flachwasser unter einem dicken Ast. Er ist parallel zum Ast ausgerichtet .
Ein Hecht lauert im Flachwasser.

Am Beispiel:

Mit dem Kanu kann ich Schilfkanten und steinige Bereiche gut anpaddeln. Strömungskanten sind schwerer zu befischen, dass das Boot leicht wegtreibt. Ginge aber auch, wenn ich am Ufer fest mache.

Außerdem könnte ich die Spinnrute auch zum vertikalen Drop-Shoten verwenden, wenn das Boot driftet. Damit könnte ich tiefe Bereiche befischen.


Ich würde mich jedoch, da ich ja auch paddeln möchte, für das Spinnfischen im Flachwasser an Schilfkanten entscheiden. Als zweite Methode für das Schleppangeln.


6.) Wie lernst Du diese Methode?

Die beste Möglichkeit für den Urlaub zu lernen: Ganz einfach: Besuche einen Kurs oder ein individuelles Outdoor Einzel Training bei mir. In diesem dem Rahmen können wir auch die anderen Punkte besprechen. Hier ist der Link zu meinem 1:1 Training.


Eine weitere Methoden wäre z. B. das Du Dir diese Methoden selbst bei bringst. Da ist heutzutage YouTube wohl die beste Wahl, da hier in den Videos die Grundlagen gezeigt werden. Die kleinen Details, welche letztendlich die kleinen Unterschiede zum erfolgreichen Angeln und Fischen ausmachen, sind per YouTube allerdings kaum zu lernen. Angeln kannst Du nur lernen indem Du angeln geht's. Übe also unbedingt vorher werfen, Knoten zu binden und Montagen aufzubauen. In Deutschland kannst dazu z.B. in eine Forellenanlage gehen.


Die Wahl der richtigen Köder ist oft nicht exakt aus der Ferne zu beantworten. Zwar kann man sagen Kunstköder oder Naturköder, oder wenn die Gewässertiefe bekannt ist auch noch die Art des Kunstköders. Z. B. Spinner, Wobbler, Gummifisch oder schwere Blinker. (Auch dies lernst Du in meinen Kursen).

Am besten lässt sich die Antwort jedoch beim Besuch eines Angelgeschäftes vor Ort erfragen.

Die Angler vor Ort wissen meist am besten, welcher Köderwahl bei welchen aktuellen Bedingungen ideal sind.


Ausrüstungsempfehlung am Beispiel

Angel und Rolle:

Auf dem Bild ist eine zweiteilige leichte Angelrute und eine Angelrolle mit Schnur zu sehen.
Kurze 2-teilige Spinnrute und 2000er Rolle

Für das Spinnfischen vom Kanu ist eine relativ kurze, aber hochwertige, zweiteilige Steckrute sinnvoll.

Das Wurfgewicht empfehle ich bis 35 Gramm.

180 cm bis 210 cm Länge sind eine gute Wahl.


Dazu eine gute Rolle der Größe 2000 mit einer Schurfassung von etwa 150 Meter geflochtener 0,12mm Schnur. Die Schnur-Spule sollte aus Alu sein, die Schnur sollte SEHR hochwertig sein!


Kleinteile sollten stets sehr gute Qualität haben. Wer mag schon Haken, welche sich aufbiegen.

- Vorfach: 50 bis 100 m monofile, dehnbare Vorfachschnur, z. B. Fluocarbon oder aus dem Feederbereich. Durchmesser: 0,22 bis 0,26 mm

Für Hecht dunkle Stahlvorfächer von 50 bis 70 cm Länge fertig gebunden. Etwa 9 kg Tragkraft sind ausreichend.

- Karabinerwirbel in bester Qualität. Beim Spinnfischen sollten mehrere Tönnchen hintereinander sein, um das Verdrallen der Hauptschnur zu reduzieren. Der Karabiner sollte mit Sicherungs-Haken sein.

- Die geflochtene Hauptschnur wird mittels eines Mikro-Knotenlosverbinders mit dem Karabinerwirbel verbunden.


Köderauswahl zum Wurf-Angeln:

Mit Wurfangeln meine ich im Sitzen oder stehen auswerfen und dann einkurbeln.

- Spinner: Mit fünf Stück hochwertigen Spinnern der Größe 2 und 3 auf Barsch und Forelle macht man nichts falsch. Kupferfarbig geht fast immer. Ergänzend sind zwei silberne bzw. rot silberne Spinner immer gut dabei zu haben. Die Spinner werden immer direkt an die Vorfachschnur geknotet! Ganz wichtig!

- Als Wobbler auf Forelle haben sich kleine Wobbler 3 bis 5 cm in Bachforellenoptik sehr gut bewährt. Auf Barsch ist die Farb-Auswahl größer. Aber auch ist eine Barsch-Optik immer ein sicherer Einstieg. Je nach Angelrute darf dieser auch bis 8 cm gehen und auch tiefer laufen.

- Für Hecht sind drei bis vier silberne Löffelblinker mit einer Blattgröße 8 bis 10 cm erfolgreich.

Aber nur mit Stahlvorfach. Davon sollten zwei leicht sind (z.B. Profiblinker) und zwei schwer (z. B. Effzett). Letzter sollten aber nicht schwerer sein als das Wurfgewicht der Angelrute.


Köderauswahl zum Schleppfischen:

Damit meine ich einen Köder hinter dem Kanu herziehen.

Einen Spinner zu schleppen ist meist keine Gute Idee, da sich die Schnur sehr stark verdreht und schnell unbrauchbar wird.

Daher setze ich hier auf schwimmende Wobbler. Dies treiben nach oben, wenn ich mit dem Kanu mal anhalten muss. Alle anderen Köder sinken zum Boden und verursachen Hänger und teuer Verluste.


Köderauswahl zum Schleppfischen:

Als Hakenlöser verwende ich gerne ein Multitool, welches ich ohnehin immer dabei habe.

Ein mittelgroßes Messer mit nicht zu dicker Klinge verwende ich sowohl für die Fischversorgung als auch zum Filetieren.


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Zusatzausrüstung im und am Kanu:

  • Um die Angelrute sicher im Kanu zu transportieren, verwende ich einen Rutenhalter. Dieser sollte an der Bordwand oder an einer Sitzbank zu befestigen sein.

  • Große Fische lassen sich am sichersten mit einem Kescher aus dem Wasser holen. Dazu verwende ich einen Watkescher aus dem Bereich der Fliegenfischerei.

  • Ein faltbarer Eimer oder eine Plastiktüte, um gefangene Fische zu verwahren, verhindert, dass die ganze Ausrüstung bald schleimig ist und nach Fisch riecht.

  • Ein nasses Frotteehandtuch kühlt den Fisch auch bei höheren Temperaturen einige Zeit.

  • Mit einem kleinen Anker und 20 Meter Seil lässt sich das Kanu am Ufer aber auch im Wasser meist gut gegen wegtreiben sichern. Dies erleichtern an Hotspots das angeln erheblich.

  • Wer auf Technik steht kann ein kleines Handecholot mit nehmen. Dies hilft vor allem in tieferem Wasser gute Plätze zu finden.

Kleiner Kescher für das Spinnangeln

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