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Wilder Salat aus Lindenblättern & Co - Eignung als Survivalnahrung

Aktualisiert: 18. Nov. 2022

Salate können eine hervorragende und sinnvolle Ergänzung in einer Survival-Situation sein, dies allerdings nicht uneingeschränkt.

Für eine Vitamin- und Nährstoffreiche Ergänzung unter hygienisch guten Bedingungen spricht sehr vieles.

Mehr, erfährst Du in diesem Artikel:


Inhalt:

  • Zubereitung

  • Resümee

  • Eignung als Outdoor oder Notnahrung


Es ist Anfang Mai. Das Grün wächst überall und ist zart und jung. Ideale Voraussetzungen für einen schmackhaften Wild-Salat.


Folgende Zutaten entnehme ich direkt aus der Natur:

  • Junge Lindenblätter

  • Einige Löwenzahnblätter für eine bittere Geschmackskomponente

  • Ein paar Löwenzahnblüten für die Optik

  • Wilder Schnittlauch von der Wiese

  • Einige späte Bärlauchblätter für den Geschmack


Zusätzlich verwende ich:

  • Salatöl

  • Salz

  • Pfeffer

  • Zwiebeln

  • Essig

  • Zucker

Zubereitung:


Die Blätter werden in sauberen oder abgekochtem Wasser gewaschen.

Den Schnittlauch und den Bärlauch schneide ich klein.


Aus den anderen Zutaten mixe ich eine Vinaigrette, um den Salat anzumachen und schmecke diese ab.


Wenn der Salat abgetropft ist, mixe ich diesen mit der Vinaigrette und lasse ihn etwa 20 Minuten ziehen. Wild-Salat ist nicht so zart wie ein Salat aus dem Garten oder Anbau.

Je weiter das Jahr fortgeschritten ist, desto härter werden die Blätter. Im Spätsommer ist es meist besser, sich einen Spinat zu kochen, als einen Salat zuzubereiten.

 

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Resümee:

Diesen Salat finde ich sehr mild und schmackhaft. Mit dem Rezept kann man variieren.

Auch könnte man gefangen Fisch, Beeren, Nüsse oder Obst mit hin schnipseln. Das ist auch sehr lecker und macht ihn nahrhafter.



Eignung als Notnahrung / Survivalnahrung:


Wie weit eignet sich dieser Salat als Notnahrung in einer Überlebenssituation.


Zwar lässt sich Salat, Kräuter und Gewürze schnell und ohne großen eigenen Energieaufwand sammeln, allerdings sind wichtige Zutaten, welche für die Verdaulichkeit wichtig sind, in einer Survival-Situation nur schwer beschaffen. Dazu gehört vor allem Öl. Denn das Öl macht die fettlöslichen Inhaltsstoffe wie z.B. die Vitamine A, C, E und K erst verwertbar.

Auch schmeckt eingeölter, trockenerer Salat nicht besonders gut. Die Gewürze Salz, Pfeffer und ggf. Essig ist, sofern nicht vorrätig, in einer Notsituation kaum zu bekommen.


Ein weiterer Aspekt ist, dass in einer Notsituation gefundenen Lebensmittel auf keinen Fall roh gegessen werden sollten, um die Ansteckung mit Erregern wie z. B. Cholera auszuschließen.

Es gilt die Regeln: "Cook it, peel it or forget it". (Koch es, schäle es oder vergesse es)


Daher empfehle ich auf die Verwendung von rohem Salat in einem Notfall zu verzichten. Bestenfalls als gekochtes oder gebratenes Püree.



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